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Grundofenfeuerraum Bausatz ZGF 46 460x720x1110 mm UVP 2.399,00 EUR
Ihr Preis 2.249,00 EUR

incl. 19 % UST
exkl.
Art.Nr.: ZGF 46
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Lieferzeit: ca.3Wochen (Betriebsurlaub)


Der Aufbau des Grundofens ist Dank der nummerierten Steine und der Lieferung im trocken zusammengebauten Zustand ein Kinderspiel.

Sollte Ihnen jedoch der Aufbau des Grundofens zu schwierig erscheinen bzw.kommen Sie mit der mitgelieferten Aufbauanleitung nicht zurecht,empfehlen wir Ihnen unbedingt die Hilfestellung eines erfahrenen Kachelofen-Luftheizungsbauers.Gerne stehen wir Ihnen auch fernmündlich unter 08233/780175 mit Rat und Tat zur Seite.
Die Abnahme des Ofens erfolgt,wie bei jeder anderen heimischen Feuerstelle,durch den ortsansässigen Schornsteinfeger(Kaminkehrer).Den Aufbau vor Ort (nur der hier beschriebene Grundofen)kann gegen eine Pauschale von 1500 € (Bundesweit) auch von uns übernommen werden.


Der Grundofen

Der Grundofen ist der echte Kachelofen. Selbst dann wenn er zum größten Teil oder sogar ganz verputzt ist.
Auch dann ist unter dem Putz Keramik.

Alle anderen Ofenarten, mit Ausnahme des Offenen Kamins sind erst entstanden als im Zuge der Industrialisierung die Industrie angefangen hat Warmluftgeräte serienmäßig herzustellen. Das waren dann die Öfen für die armen Leute.
Wenn es möglich gewesen wäre Grundöfen serienmäßig herzustellen dann gäbe es wohl kaum Warmluftöfen. Das aber war eben, aufgrund des hohen Gewichts und der mechanischen Stabilität und fehlender Transportierbarkeit nicht möglich.
Wobei es diese Versuche gab und gibt.

Genaugenommen besteht der handwerkliche gebaute Grundofen komplett aus Keramik mit Ausnahme der Ofentür und, wenn vorhanden, der Anheizklappe sowie der Dämmung. Auch das/die Verbindungsstück(e) sind meist aus Metall.

Der Grundofen gibt seine Leistung überwiegend als Strahlung (ca.80%) ab. Der Rest besteht in unvermeidbarer, aber auch unmerklicher, Oberflächenkonvektion.

Das ist natürlich bei jedem Grundofen wieder anders. Das Prinzip bleibt aber immer das Gleiche.
Im Feuerraum verbrennt die Holzmenge für eine 8 oder 12 Stunden lange Nennleistungsabgabe auf einmal.
Die Leistung wird in der Schamotte von Feuerraum, Zug und dem Mantelmaterial gespeichert und langsam, über die Oberfläche des Ofens, abgestrahlt.
Unsere Feuerräume bauen wir aus 6 cm dicker Hafnerschamotte. Dieses Material ist extrem belastungsfähig.
Man nimmt das z.B. auch für keramische Kochgefäße die direkt auf dem offenen Feuer stehen.
Natürlich bleibt der Ofen, einmalig aufgeheizt länger als 8 oder 12 Stunden warm. Während der gesamten Entwärmungszeit kann aber logischerweise nur die Wärmemenge abgegeben werden die eingespeichert wurde. Eine seriöse Angabe muss sich aber immer auf die Nennleistung, in Verbindung mit der nachzulegenden Holzmenge und der Nachlegezeit, beziehen.

Korrekt ist also z.B. diese Leistungsangabe:

Heizleistung 4,5kW mit 11kg Holz und einem Nachlegeintervall von 8h.

Angaben wie z.B. ein Arm voll Holz und der Grundofen heizt 24 Stunden lang macht nur jemand der seine Kunden für dumm hält.
Leider fallen sehr viele Leute auf solch ein Geschwätz herein. Manche merken das dann, andere nicht. Sie wissen es, als Laien, nicht anders.

Ofenkacheln sind für den Aufbau die erste und beste Wahl. Sie sind wesentlich widerstandsfähiger als geputzte Ausführungen.

Eine Untersuchung der Versuchsanstalt für Hafner (Österreicher Kachelofenverband) ergibt da eindeutige Werte.

Als Versuchsaufbau diente ein Grundofen (4kW, schwere Bauart) mit geteilter Zugführung. Auf der einen Seite war der Grundofen mit verschiedenen Kacheln, auf der anderen Seite mit verschiedenen Putzen ausgeführt.
Beim Betrieb mit Normallast waren beide Seiten schadensfrei. Beim Betrieb mit Überlast (jeweils zwei Abbrände mit maximaler Holzmenge im Abstand von 12h) ergab jedoch gravierende Unterschiede. Während auf der Kachelseite lediglich die Fugen unter der Überlast teilweise Schaden nahmen verfärbte sich die Putzseite deutlich und wurde dadurch zu Sanierungsfall. Die Ofenkacheln hielten die Überlast ohne jeden Schaden aus.

Der größte Vorteil des Grundofen gegenüber anderen Ofenarten liegt, abgesehen von der Art der Wärmeabgabe, in seinem unvergleichlichen Komfort. Ein nur ein- bis dreimaliger Abbrand pro Tag (je nach Bauart und Witterung) erfordert wenig Bedienungsaufwand. Alle anderen Öfen müssen häufiger bedient werden, kein anderer Ofen ist in der Lage die Nacht durchzuheizen. Jede andere Bauart (Kombiofen, Warmluftofen, Heizkamin oder Kaminofen) erfordert es dass während der Nacht (oder auch während des Tages wenn kein "Heizer" verfügbar ist) die Zentralheizung die Wärmeversorgung übernimmt.

Wohl jeder hat schon mal vom Problem der "schwarzen Wohnungen" (Fogging) gehört. Gerade nach Renovierung ist das Phänomen zu beobachten. Decken und Wände färben sich teilweise schwarz. Dazu muss der Ofen nicht undicht sein. Es handelt sich vermutlich um Staub der, in der Konvektion transportiert, sich ablagert. Eine Reinigung ist kaum möglich.

Wir bauen unsere Grundöfen in hocheffektiver Ausführung.

 Bei Fragen,insbesondere auch zur Isolation von Raumwänden,senden wir Ihnen gerne alle erforderlichen Brandschutzinformationen gemäß TROL(Technisches Regelwerk Ofen-Luftheizungsbau) per PDF zu.



Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 01. September 2015 in unseren Katalog aufgenommen.
 
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